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World Ralley Championchip

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird als eine Serie von zur Zeit 15 Rallye-WM-Läufen weltweit ausgetragen.

WRC WRC

Generell dürfen nur in großen Stückzahlen produzierte Autos (mindestens 25.000 verkaufte Einheiten) an der Rallye-WM teilnehmen. Dies bedeutet, dass jedes zugelassene World Rally Car (WRC) auf einem handelsüblichen Straßenwagen basieren muss. In der Saison 2007 nehmen an der Rallye-WM Werksteams der drei Marken Ford, Subaru und Citroën teil. Das Citroën-Werksteam, das mit Sébastien Loeb den Weltmeister der Jahre 2004 und 2005 stellte, war 2006 nicht offiziell vertreten. Das Kronos-Team, für das Loeb in dieser Saison fuhr, wurde jedoch von Citroën unterstützt und gewann 2006 den Titel. Citroën ist seit Beginn 2007 wieder selbst mit dem neuen Modell C4 WRC in der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start gegangen.

Die bekannteste Rallye des WM-Kalenders ist die traditionsreiche Rallye Monte Carlo, die 1911 erstmals stattfand und damit sehr viel älter als die Rallye-WM selbst ist.

2002 wurde die Deutschland-Rallye erstmals als Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in und um Trier durchgeführt. Sie wurde gewonnen von Sébastien Loeb in einem Citroën. Auch 2003 - 2009 gewann der Elsässer Loeb die Deutschland-Rallye, also sechsmal in einer Reihe!

Jahr Titel Beifahrer Marke & Modell
2013 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën DS3 WRC
2012 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën DS3 WRC
2011 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën DS3 WRC
2010 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën C4 WRC
2009 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën C4 WRC
2008 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën C4 WRC
2007 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën C4 WRC
2006 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën Xsara WRC
2005 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën Xsara WRC
2004 WRC Rallye-Weltmeister Daniel Elena Citroën Xsara WRC

 

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Sébastien Loeb

Sébastien Loeb

Sein WM-Debüt gab er bei der Rallye Korsika 1999. Der erste WM-Sieg gelang ihm bei der Rallye Deutschland 2002. 2003 wurde er Vize-Weltmeister hinter dem Norweger Petter Solberg. In den WM-Saisons 2004, 2005, 2006 und 2007 wurde er Weltmeister.

Beim Race of Champions (ROC) belegte Sébastien Loeb im Jahre 2002 den zweiten Platz, er siegte im Jahre 2003 und wurde 2004 wieder Zweiter. 2004 gewann er mit Jean Alesi den Nations-Cup des ROC für Frankreich. Am 3. Dezember 2005 wurde Loeb erneut Sieger des ROC in Paris.

Mit dem Sieg bei der Rallye Argentinien im Jahr 2005 ist er der erste Rallye-Pilot, der sechs WM-Läufe in Folge und sieben WM-Läufe in einer Saison gewinnen konnte. Beim Sieg seiner Heimrallye auf Korsika stellte Loeb einen weiteren Rekord auf, indem er als erster Fahrer alle Wertungsprüfungen eines WM-Laufs für sich entscheiden konnte. Am Ende der Saison 2005 hatte er dann sogar zehn Siege innerhalb einer Saison eingefahren und wurde überlegen Weltmeister.

Aufgrund des Rückzugs des Citroën-Werksteams aus der Rallye-Weltmeisterschaft, für das Loeb in den vorangegangenen Jahren an den Start gegangen war, fuhr er in der Saison 2006 einen privaten Citroën des belgischen Kronos-Teams. Obwohl er sich am 26. September 2006 bei einem Sturz mit dem Mountainbike den rechten Oberarm dreifach gebrochen hatte und deshalb in den vier letzten WM-Läufen der Saison nicht mehr antreten konnte, gewann er auch 2006 den Weltmeistertitel, weil sein Vorsprung in der Punktewertung so groß war, dass sein ärgster Konkurrent um den Titel, Marcus Grönholm, drei Rallyes hätte gewinnen müssen und einmal schlechtestensfalls Vierter hätte werden dürfen, um den WM-Titel noch holen zu können. Grönholm gewann zwar tatsächlich drei dieser vier Rallyes, wurde in Australien jedoch nur Fünfter, wodurch Sébastien Loeb zum dritten Mal in Folge Weltmeister wurde. 2007 sicherte er sich im Laufe des letzten Wettbewerbs mit einem Punkt Vorsprung auf Marcus Grönholm zum vierten Mal in Folge den Titel. 2008 gelang es Loeb erneut, sich vorzeitig den WM-Titel zu sichern. Bei der Rallye Japan belegte er den dritten Platz, was ausreichte, um die Weltmeisterschaft zum fünften Mal zu erringen. Damit ist er nun auch Rekordhalter in der Anzahl der Titel. Am 25. Oktober 2009 sicherte sich Loeb zum sechsten Mal in Folge den Titel der Rallye WM.

Am 27. Mai 2009 wurde Sébastien Loeb vom französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.

WCR FIA

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